Wirbelsäulendehnung
Erfahre mehr über Ausgangsposition, Atmung und häufige Fehler bei Wirbelsäulendehnung, einer Übung für Rücken.
Wirbelsäulendehnung · Vorschau
Ausgangsposition
Setz dich mit gestreckten Beinen auf den Boden, zieh die Zehen hoch und richte das Becken mit geradem Rücken auf. Strecke die Arme auf Schulterhöhe nach vorn und beginne mit möglichst lang aufgerichteter Wirbelsäule.
Startphase
Beuge dich langsam aus dem Becken und runde den Rücken nacheinander von den oberen Wirbeln abwärts, sodass die Hände zu den Füßen wandern. Beuge dich nicht auf einmal vor. Stell dir vor, dass sich die einzelnen Wirbel in der Reihenfolge Nacken, Rücken und unterer Rücken nacheinander einrollen.
Endphase
Pausiere am tiefsten eingerollten Punkt kurz und richte dich vom Becken aus wieder auf. Strecke die Wirbelsäule Wirbel für Wirbel von unten nach oben. Kehre in der Reihenfolge unterer Rücken, Rücken und Nacken natürlich zur Ausgangsposition zurück.
Zielmuskeln
Konzentriere dich auf die Dehnung der Rückenstrecker entlang des gesamten Rückens. Auch die Oberschenkelrückseiten können ziehen. Du darfst die Knie leicht beugen, denn das Gefühl im Rücken steht im Vordergrund.
Häufige Fehler
Beugst du den unteren Rücken auf einmal vor, konzentriert sich die Belastung auf eine Stelle statt auf die Bewegung einzelner Wirbel. Erzwungen gestreckte Knie und schwungvolles Vorbeugen verstärken zuerst die Spannung der Oberschenkelrückseiten. Beuge bei Schmerzen die Knie leicht.
Atmung
Atme beim Vorbeugen langsam aus, um den Raum zwischen den Rippen zu verkleinern, und beim Aufrichten durch die Nase ein. Wirbelweise Bewegung im Atemrhythmus macht die gesamte Wirbelsäule geschmeidiger beweglich.
Coach-Tipp
Nimm dir in jede Richtung mindestens 5 Sekunden Zeit, statt schnell hin und her zu gehen. So verbesserst du die Beweglichkeit einzelner Wirbel. Als abschließende Dehnung bei einem steifen unteren Rücken hilft die Übung, über den Tag aufgebaute Spannung zu lösen.
